Kongress: Berufliche Potenziale von Alltags- und Familienkompetenzen
Familien sind der Kern einer funktionierenden Gesellschaft. Sie zu stärken muss die Aufgabe einer erfolgreichen Familienpolitik sein. Ziel der Hessischen Landesregierung ist es, Vorreiter bei Projekten und Maßnahmen zu sein, die Familien zugutekommen, ihnen Hilfe und Entlastung bieten, sie schützen und sie in den Mittelpunkt gesellschaftlichen Geschehens stellen. Daher widmet sich der Kongress „Berufliche Potentiale von Alltags- und Familienkompetenzen“ auch der Bedeutung des informellen Lernens.
Dabei wird die Familie als wichtiger informeller Lernort in den Mittelpunkt gestellt. Hier werden von klein auf grundlegende soziale Kompetenzen und Alltagsfähigkeiten erworben, die im besten Fall in jeder Lebensphase erweitert und vertieft werden. Auf dem Kongress soll gefragt werden, ob informell erworbene Kompetenzen gezielt für das Berufsleben genutzt werden können? Und wie man sie nachweisen und sichtbar machen kann.
Auf dem Kongress werden in Workshops Ansätze diskutieren, die darstellen, welche betrieblich relevanten Kompetenzen in der Familie erworben werden. Personalverantwortliche lernen Instrumente wie den Kompetenz- oder Profilpass kennen, um so die Wertschöpfung vermeintlicher Auszeiten zu messen und angemessen weiterzuentwickeln.
Daneben wird es unter anderem um „Haushalten, aber wie?“, „gesund leben und gesund bleiben“, „Alltags- und Familienkompetenzen auch im schulischen Unterricht vermitteln“ gehen.
Der Kongress richtet sich an Verantwortliche im Personalmanagement und in der Organisations- und Personalentwicklung, in Personalberatung und Personaltraining, Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen, Betriebsräten und Verbänden, an Entscheidungsträger auf Landes-, Kreis- und Kommunalebene sowie an alle Interessierten.
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Stefan Grüttner |
Petra Müller-Klepper |


